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Fingerhaltung der Quena im Ersten Register PDF Print E-mail

Alle Löcher auf einem Blick

Sie sehen, die Quena Educci hat 6 obere Löcher. Allerdings befindet sich auf der Unterseite noch das Daumenloch. Nachfolgend habe ich Ihnen ein paar Bilder gemacht mit der Fingerhaltung. Da ich rechtshänder bin und eine solche Flöte spiele ist die nachfolgende Erläuterung auch dementsprechend. Falls Sie linkshändersind, dann spiegeln sie einfach diese Anleitung.


Note G: Alle Löcher geschlossen

Note G: Alle Löcher geschlossen. Die Basisnote G erreicht man indem man alle Löcher schließt.


Note G#: Tiefstes Loch halb geöffnet

Note G#: Tiefstes Loch halb geöffnet. Ziehen Sie Ihren rechten Ringfinger etwas zur Seite und schon haben Sie ein G#


Note A: Tiefstes Loch geöffnet

Note A: Tiefstes Loch geöffnet. Wenn Sie das tiefste Loch unter dem rechten Ringfinger öffnen spielen Sie ein G. Allerdings sollten sie den Finger lediglich etwas über das Loch heben. Ich habe es hier lediglich gänzlich zur Seite gezogen, damit es im Bild besser erkennbar ist.


Note Bb (Variante 1): Zweites Loch halb geöffnet

Note Bb (Variante 1): zweites Loch halb offen. Um das zweite Loch von unten halb zu öffnen gibt es zwei Möglichkeiten. Hier wie im Bild könnte man den Finger etwas zur Seite ziehen oder wie im nächsten Bild mit dem mittleren Glied des rechten Mittelfingers die obere Lochhälfte halb schließen.


Note Bb (Variante 2): Zweites Loch halb geöffnet.

Note Bb (Variante 2): zweites Loch halb offen. Die Variante mit den mittleren Gliedern die Löcher zu schließen erlaubt besseres Kontrollieren der Löcher und es wird ganz einfach die Löcher gleitend zu schließen. Um diese Variante zu nutzen müsste man auch alle Löcher so schließen und nicht nur das zweite von unten wie hier im Bild. Allerdings habe ich gemerkt, dass diese Methode dem deutschen Spieler sehr fremd ist. Das liegt wahrscheinlich an der verbreiteten Blockflöte. Wie auch immer testen Sie alle Möglichkeiten.


Note B (H): Zweites Loch ganz geöffnet

Note B (H): zweites Loch ganz offen. Auch hier gilt, dass sie den Finger lediglich über das Loch schwebend halten sollen. Hier habe ich nur für das Bild den Mittelfinger so weit zur Seite gezogen.


Note C: Drei unteren Löcher geöffnet

Note C: Drei unteren Löcher offen. Würde ich die rechte Hand jetzt ganz wegnehmen, dann würde mir die Flöte wahrscheinlich ausrutschen. Aber durch den Daumen und dem Anlehnen des kleinen Fingers unten, wird die Flöte gestützt.


Note C#: Dreiundhalb Löcher offen

Note C#: Dreiundhalb Löcher offen. Ein C# wird erzeugt indem man die unteren drei Löcher öffent und mit dem linken Ringfinger das vierte Loch lediglich halb öffent.


Note C# (Variante 2): Dreiundhalb Löcher offen

Note C# (Variante 2): Dreiundhalb Löcher offen. Hier eine zweite Variante für C#, die mir persönlich besser gefällt. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach, entweder man mach das Loch kleiner wie das C# oben, oder man schließt weitere untere Löcher bis man das C# erreicht. Durch diese Methode hat man einen besseren Griff.


Note D: Vier Löcher offen

Note D: Vier Löcher offen. Achten Sie, dass ich hier betrüge. In der Regel müsste man vier Löcher offen halten, aber ich schließe auch das letzte untere Loch. Drei offene Löcher reichen um das A zu spielen, während der rechte Ringfinger dafür sorgt, dass die Flöte gut gegriffen ist.


Note Eb: Vierundhalb Löcher offen

Note Eb: Vier und halb Löcher offen. In der Tat würde diese Formation ein Eb machen, aber wie beim G# würde der Griff der Flöte ziemlich schwer sein.


Note Eb (Variante 2): Fünftes Loch alleine offen

Note Eb (Variante 2): Füftes Loch alleine offen. Das Eb ist wohl so am einfachsten zu erreichen. Natürlich gilt auch hier, dass ich den linken Mittelfinger nicht derartig verkrampft zur Seite ziehe, sondern lediglich etwas anhebe.


Note E: Fünf Löcher offen

Note E: Fünf Löcher offen. Schauen Sie gut hin, denn ich betrüge wieder. Ich kann keine fünf Löcher offen halten, aber man kann bis zum fünften Loch so viele Löcher offen halten wie möglich. Somit hat man ebenfalls ein E.


Note F: Fünftes Loch + Daumenloch geschlossen

Note F: Fünftes Loch + Daumenloch geschlossen. Schulisch betrachtet müsste ich hier ebenfalls meinen rechten Zeigefinger heben. Dadurch würde die Flöte nur schwer zu halten sein. Aber auch hier beeinflusst der rechte zeigefinger den Ton nicht bemerkbar, so dass man durch diese Haltung die Flöte erheblich besser im Griff hat.


Note F#: Nur fünftes Loch geschlossen

Note F#: Nur fünftes Loch geschlossen. Mein linker Daumen ist zur Seite gezogen um das Daumenloch zu öffnen. Das letzte Loch schließe ich mit dem Ringfinger, wobei dies auch geöffnet werden könnte. Es ist lediglich zur besseren Haltung geschlossen.


 
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