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Die Fingerhaltung der Quena Educci ist etwas
anders als eine Bansuri oder pentatonische Shakuhachi. Dies liegt
insbesondere an der Eigenschaft, dass das zweite und fünfte Loch fast
einundhalb mal so groß wie die anderen Löcher gebohrt wird.
Dies
ermöglicht ein perfektes Halbdecken dieser Löcher und ein einfaches
Gleiten der Klänge durch langsames Decken dieser Löcher.
Ihnen
werden nachfolgend die Fingerhaltungen der zwei Register (Unter- und
Oberton) dargestellt. Allerdings entwickelt jeder Spieler bald seine
eigenen Griffe.
Es soll auch hier gesagt werden, dass unter
allen Quenas die ich je gehört oder gespielt habe, noch keine in der
Genauigkeit der Stimmung der Educci auch nur nahe kommen konnte.
Trotzdem ist es eine Kerbflöte, was bedeutet, dass Sie durch das Ändern
des Anblaswinkelt oder der Luftstärke die Note etwas erhöhen oder
vertiefen können. Dies ist gewünscht und zeichnet einen guten Spieler
von einen gewöhnlichen aus. Wer also den Ton "biegen" kann und die
Klänge "ornamentiert" entdeckt die unendlichen Möglichkeiten dieser
Flöte.
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